Johanniskraut ist eine leicht erkennbare Heilpflanze. Charakteristisch sind seine leuchtend gelben Blüten sowie die eiförmigen Blätter, die bei genauer Betrachtung zahlreiche kleine, punktförmige Öldrüsen aufweisen. Ein weiteres typisches Merkmal zeigt sich bei den Blütenknospen: Verreibt man sie zwischen den Fingern, färbt sich die Haut rötlich. Verantwortlich dafür ist der rote Pflanzenfarbstoff Hypericin.
Die vielfältigen Wirkungen des Johanniskrauts beruhen auf einer Kombination wertvoller Inhaltsstoffe. Dazu gehören insbesondere Hypericin, Hyperforin, Flavonoide und ätherische Öle. Aufgrund dieser Inhaltsstoffe wird Johanniskraut seit Jahrhunderten in der Pflanzenheilkunde eingesetzt.
Besonders bekannt ist die Pflanze für ihre unterstützende Wirkung bei psychischen Beschwerden. Johanniskraut wird häufig bei leichten bis mittelschweren Depressionen sowie bei innerer Unruhe angewendet. Darüber hinaus wird Johanniskraut auch zur Förderung der Wundheilung genutzt, beispielsweise in Form von Johanniskrautöl zur äußerlichen Anwendung.
Damit zählt Johanniskraut zu den wichtigsten Heilpflanzen der europäischen Naturheilkunde und wird sowohl für das seelische Wohlbefinden als auch zur Unterstützung der Hautregeneration geschätzt.
