Salbenherstellung mit Heilkräutern
Für die Herstellung einer Kräutersalbe benötigt man ausgewählte Heilkräuter. Für meine Salbe habe ich Spitzwegerich (Plantago lanceolata), Ackerschachtelhalm (Equisetum arvense), Brennnessel (Urtica dioica), Ringelblume (Calendula officinalis) und Gänseblümchen (Bellis perennis) verwendet.
Es gibt zwei bewährte Methoden, um die wertvollen Inhaltsstoffe der Kräuter in das Öl zu übertragen. Die schnellere Variante besteht darin, die Kräuter für etwa zwei Stunden schonend in Öl zu erwärmen. Bei der traditionellen Methode werden die Kräuter in kaltem Öl angesetzt und dürfen vier bis fünf Wochen an einem geeigneten Ort ziehen.
Nach der jeweiligen Auszugszeit werden die Kräuter sorgfältig aus dem Öl abgesiebt. Das entstandene Kräuteröl enthält nun die pflanzlichen Wirkstoffe. Anschließend wird das Öl erneut vorsichtig erwärmt und mit Bienenwachs vermischt, bis dieses vollständig geschmolzen ist.
Die noch flüssige Mischung wird anschließend in Tiegel abgefüllt. Nach dem Abkühlen und Aushärten kann die fertige Salbe verschlossen und mit einem Etikett versehen werden.
So entsteht auf natürliche Weise, mit viel Sorgfalt und den wertvollen Eigenschaften heimischer Heilpflanzen, eine selbst hergestellte Kräutersalbe.
